In Hohen Luckow wird zum Schutz vor Erosion, Erhaltung der Bodenstruktur und dem Speichern von Wasser seit zehn Jahren
nur noch pflugloses Tieflockern und nachfolgende Mulchsaat durchgeführt. Auf erosionsgefährdeten Sandorten auch Direktsaat.

Durch die Positionsbestimmung via Satellit ist es nun möglich, die Flächen auf dem Acker jederzeit wiederzufinden. Seit 2004 wird deshalb eine automatische Parallelfahreinrichtung genutzt. Das heißt der Trecker wird parallel zur festgelegten Spur via GPS (Global Positioning System) gelenkt. Daneben ermöglicht die Satellitentechnik teilflächenbezogene Nährstoffanalysen für jeden Acker – die Gesamtackerflächen sind im Schnitt 50 ha groß. Aufgrund dieser Ergebnisse kann die Düngung mit den Einzelnährstoffen Kalk, Kalium, Phosphor und Magnesium wesentlich gezielter erfolgen. Die ausgeklügelte Regeltechnik der Düngerstreuer macht als kleinste Einheit Quadrate von 20 x 20 m Größe möglich. Generell wird nach dem Bedarf der Pflanzen gedüngt. Das heißt Bodenanalyse und Ertragserwartung der Pflanze ergeben den Düngebedarf, abzüglich der in der Gülle vorhandenen Nährstoffe.

Für die Stickstoffdüngung arbeitet das Gut Hohen Luckow seit 2002 mit einem N-Sensor. Anhand des reflektierten Lichtes werden die Grünfärbung (Chlorophyll-Gehalt) und die Dichte des Pflanzenbestandes gemessen. Entsprechend von Eichkurven wird dem Bestand dann der nötige Stickstoff zu den drei Zeitpunkten der N-Düngung zugeführt. Auch dies wird mittels GPS dokumentiert. So wird nur dort gedüngt, wo akut Bedarf herrscht, daneben wird der aus der Gülle frei gesetzte Stickstoff optimal berücksichtigt.
Auf den Mähdreschern wird mittels Durchlaufmessern und GPS Positionierung eine Ertragskartierung durchgeführt. Diese zusammen mit den Düngekarten geben viel Aufschluss über die Ertragsfähigkeit und die Standortdifferenzierung des Ackers. Wobei erst nach mehreren Jahren Erfahrung wirkliche Aussagen möglich sind. Je nach Bodentyp sind feuchte oder trockenere Jahre ertragsstärker.

Ziel all dieser Maßnahmen ist mit möglichst geringem Faktoreinsatz das Optimum für jeden Standort zu erreichen und so langfristig eine nachhaltige, standortangepasste Landwirtschaft zu betreiben.
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