Das Wohlbefinden der einzelnen Kuh ist das oberste Ziel unserer Milchproduktion
. Denn nur eine gesunde, gut ernährte Kuh unter optimalen Haltungsbedingungen erreicht Milchleistungen, die in unserem Betrieb zur Zeit bei durchschnittlich 10.000 kg/Jahr liegen. Beim Landeswettbewerb für artgerechte Tierhaltung erhielt der Betrieb einen 1. Preis. Im Vergleich der Großbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern erreicht der Betrieb seit mehreren Jahren einen Spitzenplatz. Langlebige Kühe mit einer Lebensleistung von über 100.000 Litern sind daneben erfreuliche Höhepunkte in einem Milchviehbetrieb.

Die melkenden Kühe leben in drei Boxenlaufställen, in denen die Kühe in Boxen liegen, die mit weichem Material eingestreut sind. Dadurch erreicht man optimalen Liegekomfort. Die Laufflächen sind aus Beton. Die Kühe können jederzeit fressen, saufen (100 l am Tag) oder liegen und wiederkäuen (ca. 12 Stunden am Tag). Viel Licht und Luft durch offene Seitenwände sind für den Kuhkomfort ebenso wichtig wie eine ausgewogene Ernährung.

Das wichtigste für die Kuhernährung ist nach wie vor die Erhaltung eines stabilen pH-Wertes im Pansen. Dieser wird maßgeblich durch das Verhältnis von Stärke, Eiweiß und Rohfaser bestimmt. Um dieses Verhältnis möglichst stabil zu halten, bekommen die Tiere eine sogenannte Total-Misch-Ration(TMR), das heißt alle Futterkomponenten werden in einem großen Mischwagen vermengt und dann zur freien Verfügung auf den Futtertisch im Stall vorgelegt. Für jede der sechs Leistungsgruppen wird die Ration optimal zur erwarteten Milchmenge berechnet. Die meisten Futterkomponenten stammen aus dem Betrieb: Maissillage, Grassilage, Heu, Stroh und Getreideschrot. Zuckerrübenschnitzel und Rapsextraktionsschrot werden sozusagen zurückgekauft, die Eiweißkomponenten Soja und Mineralstoffe werden zugekauft. Ständige Kontrolle von Futterresten, Milchmenge und Kotverhalten der Tiere gibt Aufschluss über den Erfolg der Fütterung und die Tiergesundheit.

Die Tiere gehen zweimal täglich zum Melken in einen Doppel 20 Side by Side Melkstand. Dies bedeutet, dass gleichzeitig 40 Kühe gemolken werden, in der Stunde etwa 180. In Hohen Luckow wird rund um die Uhr gemolken – daraus entsteht der Vorteil, dass die Melker rund um die Uhr da sind und in 8 Stunden Schichten nur einmal am Tag zur Arbeit kommen müssen. Die Kühe im Abkalbebereich sind ebenfalls ständig unter Beobachtung und obwohl die meisten selbstständig kalben, kann in Problemfällen schnell eingegriffen werden. Die Kälber kommen kurz nach der Geburt für zwei Wochen in separate Kälbeboxen. Nachdem sie mit Kolostralmilch ihr Immunsystem aufgebaut haben, werden Sie in Gruppen zu 20 Stück aufgezogen. Besamt wird künstlich, so dass die Tiere das erste Mal mit 24 Monaten abkalben.

Das tägliche Management ist entscheidend zur Beherrschung eines so großen Viehbestandes. Hierfür unabdingbar ist der Herdencomputer, in dem sämtliche Daten der Einzeltiere gespeichert sind. Trotzdem muss jeder der 32 Mitarbeiter im Kuhstall möglichst genau beobachten, über die Tiere Bescheid wissen und seine Beobachtungen dem Herdenmanager mitteilen.




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